Anwendungen

Seit der Einführung des Verfahrens Dry Deluge Testing im Jahr 2010 sind sowohl Offshore als auch auf dem Festland zahlreiche Sprühflutanlagen in ganz Nordwesteuropa und Asien Trockenprüfungen unterzogen worden. Dem Ausmaß der Anlage sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Die größte bisher geprüfte Anlage liegt in Norwegen und umfasst mehr als 1.000 Düsen.

Beispiele dafür sind:

Offshore Gas- und Ölplattformen

Voll funktionsfähige Sprühflutanlagen sind im Bereich der Offshore-Gasförderung höchste Priorität. Die jährlichen Prüfungen erfolgen normalerweise unter Einsatz von Seewasser. Dies führt zu Korrosion und zur Ansiedlung von Meeresorganismen im Inneren der Löschanlage, und in der Folge, zu Problemen. Unter arktischen Bedingungen kann es sogar zu Vereisungen kommen, und damit zum Teilausfall der Löschanlage.

In der Nordsee hat sich SIRON Dry Deluge Testing auf zahlreichen Offshore Gas- und Ölplattformen als bestmögliche Lösung unter Beweis gestellt.

Offshore-Umspannwerke

Offshore-Umspannwerke umfassen Transformatoren und Hochspannungsgeräte, der Schutz dieser Anlagen ist im Brandfall unerlässlich. Gleichzeitig stellt der Einsatz von Wasser, und insbesondere salzhaltigem Seewasser, für Prüfzwecke ein hohes Risiko dar. Aus diesem Grund wird es häufig vermieden, Sprühflut- und Schaumanlagen zum Schutz von Offshore-Umspannwerke bei der Prüfung in Gang zu setzen.

Bei der Trockenprüfung von SIRON Dry Deluge Testing werden die Gefahren und Risiken im Zusammenhang mit Nassprüfungen von Sprühflutanlagen ausgeschaltet. Die Ergebnisse von jüngst in Nordsee-Umspannwerken durchgeführten Prüfungen belegen die Wirksamkeit des Verfahrens. Im Rahmen der Trockenprüfung wurden etliche blockierte Düsen erkannt, ein Beweis dafür, dass ein fortgesetztes Unterlassen von Prüfungen ein potentielles Risiko dargestellt hätte.

Kernkraftwerke

Die herkömmliche Nassprüfung von in Kernkraftwerken installierten Sprühflutanlagen ist eine Herausforderung, denn Strom und Wasser sind bekanntlich eine explosive Mischung.

SIRON Dry Deluge Testing stellt hier mit der Trockenprüfung von Sprühflutanlagen eine gangbare und effiziente Lösung bereit. Die Trockenprüfung von Sprühflutanlagen zum Schutz von Kernkraftwerken ist ausgehend von Großbritannien, wo die ersten derartigen Prüfungen durchgeführt wurden, ein wachsendes Geschäft

Chemiewerke

Die Prüfung von Sprühflutanlagen im Bereich der chemischen Industrie bringt zahlreiche Probleme mit sich. Neben den bekannten Nachteilen von Nassprüfungen stellen die während solcher Vorgänge erforderlichen Produktionsstopps ein erhebliches Hindernis dar.

Die von SIRON entwickelte Trockenprüfung für Sprühflutanlagen lässt sich an einzelnen Anlagensegmenten durchführen, wodurch der Betrieb der Gesamtanlage während der Dauer der Prüfung nicht eingestellt werden muss. Da während der Trockenprüfung keinerlei Wasser auf die Betriebsanlagen einwirkt, kann die Produktion während des Prüfzeitraums weiterlaufen.

Die durch Produktionsstopps hervorgerufenen Kosten und die mit der Wiederaufnahme des Betriebs verbundenen, potentiellen Schwierigkeiten sind allzu gut bekannte Fakten. Diese Problemstellungen können nun vermieden werden.

Empfangshallen, Büros und öffentliche Gebäude

Gilt es, in großer Höhe, in unzugänglichen, oder stark frequentierten Bereichen, wie beispielsweise im Empfangsbereich von Bürogebäuden, installierte Sprühflutanlagen mit Wasser zu prüfen, treten häufig Probleme auf. Denn kalte Duschen in Büros und öffentlichen Räumlichkeiten sind wenig erquicklich. Vor der Ausführung herkömmlicher Prüfungen müssen solche Bereiche daher vollständig geräumt werden.

Die Reinigungsarbeiten und die Gefahr von Schäden am Mobiliar sind der Grund dafür, dass Prüfungen ganz einfach unterlassen werden. In solchen Fällen ist die von SIRON entwickelte Trockenprüfung das bei weitem sinnvollste Prüfverfahren.

FPSO / FLNG

Die Prüfung von Sprühflutanlagen auf mobilen bzw. stationären Schiffen, wie FPSO oder FLNG, stört den Normalbetrieb. Zudem stellen zeitraubende Nacharbeiten und das Abwasser-Management auf so beschränktem Raum eine erhebliche Herausforderung dar.

SIRON Dry Deluge Testing stellt auf Schiffen nicht zuletzt im Hinblick auf die äußerst eingeschränkten Abwassertankkapazitäten eine umweltfreundliche Alternative zu Nassprüfungen dar. Trockenprüfungen von Sprühflutanlagen erfordern kein Wasser, folglich entsteht auch kein Abwasser.

Fähren und RoRo-Schiffe

Fähren und RoRo-Schiffe – Auf Fähren wird der Brandschutz durch an Bord installierte Löschanlagen gewährleistet. Die Sprühflutanlagen sind mit einer Feuerlöschpumpe ausgestattet, als Löschmittel dient Meereswasser. Im Ernstfall stellt der Einsatz von Meereswasser ein höchst effektives Mittel zur Brandbekämpfung dar. Im Rahmen alljährlicher Routineüberprüfungen von Brandschutzanlagen ruft Meerwasser hingegen langfristig Korrosion im Rohrleitungsnetz der Anlage hervor.

Dabei besteht die Gefahr, dass sich korrodiertes Material von den Innenwänden der Rohrleitungen löst und in den Strömungsweg des Löschwassers eintritt. Die Folge sind verstopfte Sprühdüsen und, im schlimmsten Fall, Verstopfungen in den Rohrleitungen selbst. Selbst bei strengster Einhaltung der Reinigungs- und Wartungsprotokolle greift salzhaltiges Wasser die Metallteile des Schiffes und die an Bord installierten Anlagen an.

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Gelingt es, zumindest einen Teil der gesetzlich vorgeschriebenen, jährlichen Sprinklerprüfungen mit Dampf abzudecken, anstatt die Anlage mit salzhaltigem Wasser zu fluten, kann dies die Lebenszeit des Schiffs, der Ausstattung und der Sprühflutanlage deutlich verlängern.

Ähnliche Verfahren sind bei anderen durch Sprühflutanlagen geschützten Anlagen, wie Kernkraftwerken, Bohrinseln, Recyclinganlagen und Raffinerien, bereits Gang und Gebe.

Bei der von Siron Dry Deluge Testing durchgeführten Trockenprüfung (DDT) kommt umweltfreundlicher Dampf zum Einsatz, der stromabwärts des Sprühflutventils in das Rohrleitungsnetz eingespeist wird. Auf diese Weise erübrigt sich der Einsatz von Wasser als Prüfmedium im Rahmen von Routineüberprüfungen. Die Implementierung eines DDT-Protokolls ermöglicht die umfassende Prüfung der gesamten Löschanlage, vom Sprühflutventil abwärts bis zur entlegensten Düse. Trockenprüfungen dienen zur Feststellung von verstopften und teilweise verstopften Düsen, von Verstopfungen in Rohrleitungen und zur Erkennung von Schäden an Sprühdüsen. Das Verfahren entspricht den durch NFPA, NORSOK und UK HSE festgelegten Kriterien, als zertifizierende unabhängige Drittpartei zeichnet Bureau Veritas.

Bergbau

Im Bergbau ist die kontinuierliche und verlässliche Entwässerung zur Aufrechterhaltung des unterbrechungsfreien Betriebs unerlässlich. Dies gilt sowohl für den Tagbau als auch für Gruben unter Tage. Wie viel Wasser in die Schächte und Stollen einsickert, hängt sowohl von den Eigenschaften des Grundgesteins als auch vom Grundwasserspiegel ab. Wird das Wasser nicht abgeleitet, können Überflutungen auftreten.

Da Wasser im Bergbau grundsätzlich ein Problem darstellt, fallen jährlich vorgesehene Nassprüfungen der installierten Sprühflutanlagen häufig unter den Tisch. Dennoch, ohne Prüfung ist nicht gewährleistet, dass die Rohre und Sprühdüsen der Löschanlage einwandfrei funktionieren und diese sich insgesamt im betriebsbereiten Zustand befindet.

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Umfassender Schutz und uneingeschränkte Zuverlässigkeit sind entscheidende Voraussetzungen zur reibungslosen und sicheren Förderung von Bodenschätzen, und dies gilt allem voran im Untertagebau. Die Latte zur Lösung dieser Herausforderungen liegt dementsprechend hoch.

Bei der von Siron Dry Deluge Testing durchgeführten Trockenprüfung (DDT) kommt umweltfreundlicher Dampf zum Einsatz, der stromabwärts des Sprühflutventils in das Rohrleitungsnetz eingespeist wird. Auf diese Weise erübrigt sich der Einsatz von Wasser als Prüfmedium im Rahmen von Routineüberprüfungen. Die Implementierung eines DDT-Protokolls ermöglicht die umfassende Prüfung der gesamten Löschanlage, vom Sprühflutventil abwärts bis zur entlegensten Düse. Trockenprüfungen dienen zur Feststellung von verstopften und teilweise verstopften Düsen, von Verstopfungen in Rohrleitungen und zur Erkennung von Schäden an Sprühdüsen. Das Verfahren entspricht den durch NFPA, NORSOK und UK HSE festgelegten Kriterien, als zertifizierende unabhängige Drittpartei zeichnet Bureau Veritas.

Autotunnels

There are many car tunnels around the world that are protected by Fixed Fire Fighting Systems (FFFS). Over the years there have been many accidents involving road vehicles so more and more countries are choosing to protect their car tunnels with FFFS. As with any other fire protection systems these require regular testing and maintenance.

Carrying out regular wet deluge testing in car tunnels is time consuming and can involve multiple personnel and the closure of the tunnel for a number of days. By carrying out SIRON Dry Deluge Testing the tunnel closure times can be reduced substantially and still verify that the systems and zones are in a fit for purpose condition.

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