• SIRON Dry Deluge Testing FAQ

FAQ

Unser Technical Services-Team hat eine Liste mit häufig gestellten Fragen (FAQ) zusammengestellt, um Ihnen zu helfen, die benötigten Informationen zu erhalten.

  • Wie lassen sich beschädigte und verstopfte Düsen der Sprühflutanlage im Rahmen einer Trockenprüfung identifizieren?

    Die Identifikation von beschädigten und verstopften Düsen erfolgt auf sehr ähnliche Weise, wie dies bei Nassprüfungen der Fall ist. Beschädigte oder teilweise verstopfte Düsen weisen bei Nassprüfungen abweichende Sprühbilder auf. Bei normalen Düsen ist das Sprühbild vollkommen kreisförmig, bei Schäden und Verstopfungen an der Düse treten Lücken im Sprühbild auf. Zwar unterscheiden sich die Sprühbilder der Trockenprüfung von jenen der Nassprüfung, doch die Feststellung von Abweichungen zur Unterscheidung zwischen normalen und leistungsarmen Sprühdüsen ist auch bei der Trockenprüfung einfach. Auch unter hohem Druck stehender Dampf bringt einen nicht kreisförmigen Kegel hervor. Während der Prüfung können die einzelnen Düsen und deren Dampfmuster im Abstand von einigen Zentimetern analysiert werden. Da die Inspektion aus nächster Nähe erfolgt, ist sie ein besonders wirkungsvolles Werkzeug zur Unterscheidung zwischen voll funktionstüchtigen und beschädigten bzw. teilweise verstopften Düsen.

  • Sind Trockenprüfungen an Sprühflutanlagen wirtschaftlich?

    Nassprüfungen an Sprühflutanlagen verfügen über eine beträchtliche Vorlaufphase. Auch die Prüfung selbst und die Nacharbeiten sind äußerst zeitraubend. Bei Trockenprüfungen hingegen ist der Zeitaufwand wesentlich geringer. Vorbereitung und Prüfung sind deutlich kürzer, die Nacharbeiten sind durch den Wegfall von (salzhaltigem) Wasser minimal. Die Prüfung gesamter Plattformen nimmt lediglich einige Tage anstatt von Wochen in Anspruch. Aus diesem Grund ist die Trockenprüfung von Sprühflutanlagen äußerst wirtschaftlich.

  • Wie hemmt die Trockenprüfung der Korrosion an den Rohren und Düsen der Sprühflutanlage?

    Das von SIRON patentierte Verfahren zur Trockenprüfung von Sprühflutanlagen kommt ganz ohne Wasser aus. Dabei wird das Rohrnetz von Löschwasserrückständen vergangener Nassprüfungen, aber auch von korrodiertem Material befreit. Die Sprühflutleitungen bleiben während der Prüfung trocken, und dies verringert die Korrosionsgefahr. SIRON Deluge Services bietet nach Abschluss der Prüfung zudem die Option, die Innenwände gesamten Sprühflutanlage mit Rostschutzmittel zu versiegeln. Auf diese Weise wird die Anlage so lange wie möglich vor der Einwirkung von Wasser und damit vor Rost an den Innenwänden geschützt.

  • Gewährleistet die Trockenprüfung der Sprühflutanlage den unterbrechungsfreien Produktionsbetrieb?

    Trockenprüfung von Sprühflutanlagen können Segment für Segment durchgeführt werden. Die Auswirkungen der Prüfung auf die Produktion sind sehr gering, denn der Betrieb der Gesamtanlage muss dabei nicht eingestellt werden. Da während der Trockenprüfung keinerlei Wasser auf die Betriebsanlagen einwirkt, kann die Produktion kann während des gesamten Prüfzeitraums weiterlaufen. Die Betriebsmittel bleiben von Löschwasser verschont und es besteht daher weder während noch nach der Prüfung ein Risiko von Ausfällen aufgrund von Wassereinwirkung.

  • Wie verläuft die Vorlaufphase bei Trockenprüfungen an Sprühflutanlagen am Betreiberstandort?

    Dem Anlagenbetreiber entsteht ein nur geringfügiger Vorbereitungsaufwand. Zur Durchführung der Arbeiten kommt SIRON Deluge Services mit sehr wenig Platz und einem Anschluss an das Stromnetz aus. Sofern im Rahmen des Projektes erforderlich, bringt SIRON einen eigenen Werkstatt-Container auf die Plattform. Diese besteht aus einem 10-Fuß-Container, in dem neben den Prüfgerätschaften eine komplette Werkstatt zur Wartung und zum Austausch von Anlagenteilen untergebracht ist.

  • Löst der zur Prüfung eingesetzte Dampf die Rauchmelder aus?

    Ein fixer Bestandteil unserer Vorbereitungen auf die Prüfung besteht darin, zu erproben, ob die Rauchmelder auf den genutzten Dampf reagieren. Bisher war dies noch nie der Fall. Einer unserer Kunden ist einen Schritt weiter gegangen und hat seine hauseigenen Feuer- und Gasmelder im Zusammenspiel mit unseren Trockenprüfgeräten eigenständig getestet. Als Ergebnis dieser Versuche konnte eindeutig festgestellt werden, dass der bei Trockenprüfungen eingesetzte Dampf selbst bei hoher Dichte keinerlei Auswirkungen auf solche Gerätschaften hat.